Über mich
Seit 2010 lebe ich (Heike) gemeinsam mit meinem Mann im wunderschönen Erzgebirge in Sachsen – einer Region, die wie gemacht ist für lange Spaziergänge, klare Luft und Natur, die den Kopf frei und das Herz ruhig macht. Genau hier, zwischen Wäldern, Wiesen und kleinen Wegen, ist für mich ein Ort entstanden, an dem Hunde nicht „mitlaufen“, sondern wirklich dazugehören.
Tiere begleiten mich schon mein ganzes Leben. Ich bin in meiner Kindheit mit ihnen groß geworden – und meine größte Liebe galt dabei immer unseren Hunden. Schon damals konnte ich stundenlang mit ihnen unterwegs sein, habe mit ihnen gespielt, sie beobachtet, und ich habe mich – mit viel Geduld und noch mehr Lachen – daran versucht, unseren dickköpfigen Dackeln Tricks beizubringen. Wer Dackel kennt, weiß: Ein Dackel macht mit…, wenn er will. Und genau diese Zeit hat mich geprägt: im Umgang, im Verständnis und vor allem in der tiefen Wertschätzung für diese besonderen Seelen auf vier Pfoten.
Als mein Mann und ich eine Familie gründeten, vergingen einige Jahre, bis wir unseren ersten eigenen Hund aufnehmen konnten. Beruf und Kinder brauchten ihren Raum – und ich war mir immer sicher: Ein Hund ist keine Entscheidung „nebenbei“. Er ist Familienmitglied, Verantwortung und Herzprojekt zugleich. Oder wie ich es bis heute empfinde: Ein Hund ist ein bisschen wie ein Kind – er braucht Zeit, Nähe, Führung und Liebe.
2003 war es dann endlich so weit: Romy zog bei uns ein – ein Schnauzer-Border-Collie-Mix. Optisch kam sie eher nach Schnauzer, aber im Wesen blitzte immer wieder deutlich der Border Collie durch. Mit Romy begann meine Faszination für diese Rasse: ihre Intelligenz, ihre Bereitschaft zu lernen, die offene Art, die Wachheit, diese besondere Mischung aus Charme und Tiefgang – all das hat mich sofort gepackt. Über die Jahre habe ich mich intensiv mit dem Border Collie beschäftigt: mit seinen Wesensmerkmalen, seinen Bedürfnissen und dem, was es wirklich bedeutet, so einen Hund verantwortungsvoll zu begleiten.
Dann kam der Tag, den niemand erleben möchte. Nach fast 13 gemeinsamen Jahren mussten wir Romy gehen lassen. Ein Einschnitt, der weh tat – und gleichzeitig ein stiller Moment der Erkenntnis: Meine Kinder waren inzwischen erwachsen und gingen ihre eigenen Wege.
Die Zeit war nun reif - reif für einen „Border Collie“!
Im Oktober 2015 zog unser erster reinrassiger Border Collie ein: mein geliebter Rüde und Seelenhund Ashley (Ashley vom Hohen Steg) – von meiner Züchterin Christine Stelter aus Brandenburg. Bis heute verbindet uns ein enger, wertvoller Kontakt. An dieser Stelle möchte ich von Herzen Danke sagen – für das Vertrauen, die Unterstützung und den Rückhalt über all die Jahre.
Mit meinem „Ashy-Bub“, wie ich ihn liebevoll nannte, begann eine spannende Reise, die meine Freizeitgestaltung komplett verändert hat. Wir traten in einen Verein ein, entdeckten den Hundesport Agility – und nahmen später auch sehr erfolgreich an Turnieren teil. Aus Begeisterung wurde schnell echte Faszination.
Im Oktober 2017 wuchs unsere Familie durch Bila (Bijou-Sweety gold vom Hohen Steg). Unsere Lena (Charlene gold vom Hohen Steg) folgte im April 2022, und im Mai 2022 kam Cody (Highland Breezes Once in a Lifetime) dazu. Alle unsere Hunde leben als feste Familienmitglieder mit uns im Haus – nicht „im Hintergrund“, sondern mitten im Leben.
Mit all meinen Vierbeinern betreibe ich Agility, doch genauso lieben wir das gemeinsame Lernen: Tricks, Suchspiele, kleine Aufgaben im Alltag – Dinge, die verbinden und den Kopf genauso beschäftigen wie das Herz. Und irgendwann merkte ich: Ich bin längst vom „Border-Collie-Virus“ infiziert, wie man so schön sagt. Der Wunsch, diese wunderbaren, charmanten Energiebündel mit ihren blitzenden Augen und den eleganten Bewegungen verantwortungsvoll zu züchten, war für mich keine spontane Idee – sondern die natürliche Folge all der intensiven, berührenden und großartigen Erlebnisse mit dieser faszinierenden Rasse.
